Was sind Hundepsychologen? Und

 

was ist der Unterschied zu

 

Hundetrainern?

 
Der Hundepsychologe , oder die Hundepsychologin ,  versucht dem Hundebesitzer das Hundeverhalten zu erläutern um ein besseres Verständnis zu erreichen, wenn es Probleme im Zusammenleben gibt. Eine Verhaltensbeeinflussung des Hundes findet nur dann statt, wenn es wirklich nötig ist. Der Hundepsychologe arbeitet aber nicht nur an und mit dem Verhalten des Hundes. Oft ist es auch wichtig, am Verhalten der Besitzer zu arbeiten.

Hundepsychologen sind also Spezialisten auf dem speziellen Gebiet der Problemhundebeurteilung und Hilfestellung. Sie betreiben im Allgemeinen keine Hundeschulen, die Welpen, Junghunden oder auch erwachsenen Hunden in Gruppenkursen oder im Einzelunterricht eine "Grundausbildung" vermitteln. Diese Grundausbildung ist, gerade in der heutigen Zeit, wichtig und gut und wird von Hundetrainern vorgenommen. Bietet der Hundetrainer zusätzlich noch, wie der Hundepsychologe, Problemhundeberatung an, ist das bei entsprechender Qualifikation sicher in Ordnung, sollte aber klar unterschieden werden und dem Kunden ersichtlich sein.

 

Ein guter Hundepsychologe arbeitet auch immer mit guten Hundetrainern zusammen. Wenn z. B. jemand eine Grundausbildung, eine Hundeschule für seinen Hund sucht, empfiehlt der gute Hundepsychologe immer einige Hundeschulen, denen er das Vertrauen entgegenbringt, gute Arbeit abzuliefern. Es ist also wichtig, dass Hundepsychologen und Hundetrainer eng zusammenarbeiten und sich jeder seine Nische in diesem Berufsfeld gönnt. Ein vernünftiger und respektvoller Umgang der "Hundeprofis" untereinander und miteinander - zum Wohle der Hunde.

 

Die Aufgabe des Hundepsychologen besteht darin, dem Hundebesitzer zu vermitteln, wie ein Hund denkt und wie er kommuniziert. Denn verstehen und Kommunikation ist der erste Weg vom “Problemhund” zum “entspannten Kumpel und Hausgenossen”.

 

Hundepsychologen müssen wissen, wie ein Hund lernt und wie man das Verhalten des Tieres ändern kann, so dass Mensch und Hund eine entspannte Gemeinschaft bilden können. Allerdings wird ein guter Hundepsychologe nicht jedes Verhalten des Hundes ändern – nur dann wenn es ernsthafte Probleme gibt ist eine Verhaltenskorrektur notwendig. Häufig muss auch am Verhalten des Besitzers „gearbeitet“ – oder am Verständnis des Menschen für das Hundeverhalten. Es wird vom Hundepsychologen also nicht nur eine umfangreiche Kenntnis des Hundeverhaltens und der Ursprünge dieses Verhaltens verlangt, der Hundepsychologe muss auch das Einfühlungsvermögen und die Sensibilität mitbringen, um auch das menschliche Verhalten zu beeinflussen.

 

Die Berufsbezeichnung Psychologe und der akademische Grad eines Diplom-Psychologen sind in Deutschland gesetzlich geschützt und dürfen in Deutschland nur von Absolventen des universitären Studienganges Psychologie geführt werden.

 

Im Unterschied dazu ist der Begriff „Tierpsychologe“ in Deutschland nicht geschützt und kann frei verwendet werden. Deshalb sollte sich ein Rat suchender Tierhalter in Zweifelsfällen nach dem Ausbildungsverlauf des gewählten Tierpsychologen erkundigen. Die Bezeichnung „Diplom-Tierpsychologe“ darf in Deutschland aufgrund der Verwechslungsgefahr mit einem akademischen Grad nicht geführt werden, da die Abschlussbezeichnung Diplom aufgrund von Landesgesetzen den Hochschulen vorbehalten ist.

 

Auch wenn Tierpsychologe derzeit keine geschützte Berufsbezeichnung ist (sich also jeder nach dem Lesen einiger verhaltenskundlicher Bücher über Hunde, Katzen und Pferde so nennen kann), sorgt die offenbar steigende Nachfrage besorgter Haustierbesitzer für das Entstehen eines neuen Berufes.

 

Die seriöse Tierpsychologie ist heute eine stark anwendungsorientierte Fachrichtung. In der Regel sind es freiberufliche Dienstleister, die sich Tierpsychologe nennen und Hilfestellungen für Hunde-, Katzen- und Pferdehalter geben, wenn deren Tiere unangepasstes Verhalten zeigen. Durch genaues Analysieren des Verhaltens von Tier zu Tier bzw. von Mensch zu Tier (und Tier zu Mensch) können sie aufzeigen, durch welche Änderungen bei Mensch und Tier die Verhaltensauffälligkeiten der Tiere korrigiert werden können. Ihre erfolgreiche Umsetzung in die verhaltenskundliche Praxis setzt gleichermaßen eine genaue Kenntnis des Instinktverhaltens der Tiere voraus wie der Mechanismen der Verhaltensformung durch Lernen .

 

Allerdings tummeln sich auf diesem zukunfträchtigen Markt auch viele selbsternannte „alternativer Tierheiler“, die als „Tierheilpraktiker“, „Tierhomöopathen“, „Tiertherapeuten“ und auch als „Tierpsychologen“ praktizieren, ohne eine fundierte verhaltensbiologische Ausbildung nachweisen zu können.

 

(Quellen: http://www.berufsverband-hundepsychologen.com/ und http://de.wikipedia.org/wiki/Tierpsychologie )

 

Hundepsychologen in Ihrer Nähe finden:

 

http://www.bvdh-hundepsychologen.de/hundepsychologen-in-ihrer-nähe-hier-klicken